In den letzten Jahren habe ich etwas sehr Wesentliches gelernt: Mir selbst und dem Leben zu vertrauen. Ich durfte erfahren, dass es für alles einen Weg gibt, auch dann, wenn er sich nicht sofort zeigt. Dass wir alles schaffen können, wenn wir bereit sind, loszugehen. Und dass es manchmal genauso wichtig ist, innezuhalten, still zu werden und dem Leben zu erlauben, sich zu entfalten.
Diese Haltung hat mein Leben nicht nur bereichert, sie wurde zu meinem inneren Kompass - zu meinem Mantra.
Im Juni 2025 durfte ich erfahren, dass mein Partner und ich unser erstes Kind erwarten. Ich wusste damals schon, dass mich diese Erfahrung tief berühren und verändern würde. Wie sehr, konnte ich zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht ahnen.
Heute ist unser kleiner Knirps da. Und mit ihm ist nicht nur ein neues Leben entstanden, sondern irgendwie auch eine neue Version von mir.
Schon während der Schwangerschaft hat er mir auf leise, aber kraftvolle Weise gezeigt, noch mehr zu vertrauen – meiner Intuition, meinen Instinkten und meinem inneren Wissen zu folgen. Meinen Körper als das Wunder anzunehmen, das er ist, und meine Weiblichkeit noch einmal ganz neu zu erleben.
Und seit er da ist, lerne ich weiter. Über Hingabe und Vertrauen. Darüber, dass nicht alles planbar ist. Darüber, wie viel Kraft in mir steckt – und gleichzeitig, wie verletzlich man sein kann, wenn man plötzlich einen kleinen Menschen so sehr liebt.
Mutter zu werden hat etwas in mir verändert. Und ich glaube, vieles davon kann ich heute noch gar nicht ganz greifen. Aber eines weiss ich: Diese Erfahrung hat mir noch einmal auf eine ganz andere Art gezeigt, dass so vieles, wonach wir im Aussen suchen, längst in uns liegt. Unsere Intuition. Unsere Kraft. Unser inneres Wissen. Unsere Essenz.